Ideen und Verwirklichung

FEM Statik

FEM Statik mit der SolidWorks Simulation

Da der Anhänger in Deutschland eine Zulassung für den Öffentlichen Verkehr bekommen soll habe ich mich über die Zulassungsrichtlinien in der StVZO Informiert:

§16 Grundregel der Zulassung
(1) Zum Verkehr auf öffentlichen Straßen sind alle Fahrzeuge zugelassen, die den Vorschriften dieser Verordnung und der Straßenverkehrs-Ordnung entsprechen, soweit nicht für die Zulassung einzelner Fahrzeugarten ein Erlaubnisverfahren vorgeschrieben ist.

§21 Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge
(2) Für die im Gutachten zusammengefassten Ergebnisse müssen Prüfprotokolle vorliegen, aus denen hervorgeht, dass die notwendigen Prüfungen durchgeführt und die geforderten Ergebnisse erreicht wurden.....

§30 Beschaffenheit der Fahrzeuge

usw.....

Um diesen Regeln zu entsprechen habe ich das Fahrgestell im Maschinenbau-CAD (von engl. computer-aided design) Statisch berechnet. Auf den Nachweis der dynamischen Belastbarkeit habe ich aufgrund der hohen statischen Stabilität verzichtet.

Das Bild zeigt die statische Material-Zugbelastung des hinteren Achsträgers bei einer Nennlast von 20000N

Das Komplette Fahrgestell wurde aus S235JR gefertigt, das eine max. Streckgrenze von 235N/mm² hat.

Im Bild ist leicht zu erkennen das diese Grenze nicht ansatzweise erreicht wird.

In diesem Bild ist die zu erwartende Verformung als extrem dargestellt. Im Diagramm ist zu erkennen das die Verformung an der maximalen Stelle nicht mehr als 1,608e+000 beträgt, also 1,608mm. Das ist bei 2t Nutzlast ein guter Wert.
In der Gesamtstatik in diesem Bild ist der maximale Zugbereich auf 20N/mm² eingestellt. Jetzt kann man die Zonen der der am meisten belasteten Bereiche erkennen. Ab einer Einstellung von 30N/mm² als Grenzbereich ist kaum noch ein roter Fleck zu erkennen, was beweist das die Konstruktion um einiges überdimensioniert ist. Wenn man bedenkt das dieser Stahl eine maximale Zugbelastung von 235N/mm standhält.